KOSTEN

Die Höhe der anfallenden Kosten hängt von dem konkreten Rechtsgebiet, der Art und dem Umfang meiner Tätigkeit ab. In der Regel werden die Anwaltsgebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) abgerechnet. Dies sind die sogenannten "gesetzlichen Gebühren".

Wenn Sie rechtsschutzversichert sind, übernimmt diese regelmäßig die Kosten meiner Beauftragung im Rahmen Ihres Rechtsschutzversicherungsvertrages. Bitte bringen Sie eine Kopie Ihres Versicherungsscheins Ihrer Rechtsschutzversicherung mit. Im Rahmen des übertragenen Mandates sorge ich für die schriftliche Bestätigung der Kostenübernahme Ihrer Versicherung und rechne mit dieser direkt ab.

Bitte beachten Sie, dass Rechtsschutzversicherungen die Übernahme der Kosten im Widerspruchsverfahren regelmäßig nicht übernehmen.

Weitere Einzelheiten zu den Anwaltsgebühren finden Sie auch unter den folgenden Internetadressen:
www.rechtsanwaltsgebuehren.de
www.brak.de


BERATUNGSHILFE

Wenn Sie die Kosten für eine Beratung oder außergerichtliche Interessenvertretung nicht selbst aufbringen können, können Sie beim Amtsgericht Ihre Wohnortes Beratungshilfe beantragen. Sollten Sie Anspruch auf Beratungshilfe haben, bringen Sie bitte einen Berechtigungsschein sowie 10,00 € Selbstbeteiligung zum ersten Termin mit. Zur Antragstellung bei Gericht müssen Sie Belege über Ihre laufenden Einnahmen und Ausgaben mitbringen bzw. Ihren ALG II-Bewilligungsbescheid (sogenanntes Harz IV) oder Sozialhilfebescheid vorlegen. Sie können diesen Antrag auch vorab im Internet als PDF-Dokument herunterladen und ausgefüllt und mit den erforderlichen Belegen dem Rechtspfleger in der Beratungshilfestelle des für Sie zuständigen Amtsgerichts zur Prüfung vorlegen. Bitte beachten Sie, dass für jeden neuen Auftrag ein neuer Berechtigungsschein notwendig ist. Ohne Berechtigungsschein besteht die Gefahr, dass die Beratungshilfe nachträglich abgelehnt wird und Sie die Kosten selbst zu tragen haben.


PROZESSKOSTENHILFE

Für die Vertretung Ihrer Interessen in gerichtlichen Verfahren können Sie Prozesskostenhilfe beantragen, wenn Sie die Kosten Ihrer anwaltlichen Vertretung nicht selbst aufbringen können. Dies ist regelmäßig dann der Fall, wenn Sie Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II (sogenanntes Harz IV) beziehen oder wenig verdienen. Das Prozesskostenhilfeformular können Sie sich im Internet als PDF-Dokument herunterladen. Sie können dieses Formular bereits ausfüllen und zur Besprechung in meine Kanzlei mitbringen. Dem ausgefüllten Formular müssen aussagekräftige Belege über Ihre wirtschaftlichen Verhältnissen beigefügt werden, zum Beispiel der ALG II Bewilligungsbescheid, Belege zum laufenden Einkommen und Aufwendungen für Wohnung, Versicherungen, für die Berufsausübung erforderliches Kraftfahrzeug usw.

Den Antrag auf Gewährung von Prozesskostenhilfe erhalten Sie auch in meiner Kanzlei.

Prozesskostenhilfe wird nur gewährt, wenn die Rechtsverfolgung hinreichende Aussicht auf Erfolg verspricht. Sollten Sie sich dessen nicht sicher sein, empfiehlt es sich, zunächst eine Beratung, ggf. im Wege der Beratungshilfe, in Anspruch zu nehmen.

Die Prozesskostenhilfe ist, je nach Ihren wirtschaftlichen Verhältnissen, nach der Gewährung oder zu einem späteren Zeitpunkt gegebenenfalls ratenweise an die Landeskasse zurückzuzahlen, wenn ein entsprechendes Einkommen vorliegt.





Corina Landes . Rechtsanwältin  |  Hohe Straße 9 . 30449 Hannover  |  Tel. 0511 700 33 774  |  Fax 0511 700 33 776  |  Impressum